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Industriekälte • Gewerbekälte • Klima-Kälte • Wärmepumpe

«FRISCALDO» wurde als exklusives Fachmagazin Anfang 2008 anlässlich der HILSA 08 lanciert. Inzwischen sind bereits 10 Jahre vergangen und der Titel hat sich längst in der Kälte- und Klimabranche etabliert und ist nicht mehr wegzudenken. Die enge Zusammenarbeit mit dem SVK macht die Fachzeitschrift zu einer unverzichtbaren Lektüre.

Die Idee, eine eigene Fachzeitschrift für die Branche zu schaffen, geht zurück auf die damalige Führung des SVK. Präsident Mark Stampfler und Geschäftsführer Daniel Sommer wollten neuen Wind in den SVK bringen. Da gehörte eine eigene Fachzeitschrift dazu.

Zur Erinnerung: Der SVK war in einer ersten Phase nach der Gründung ein echter Verein für Kältetechnik. Die Technik stand im Zentrum. Präsidenten waren Professoren der Hochschulen. Dann wurde, vor rund 20 Jahren, erstmals ein Unternehmer, Herr Silvan Schaller, zum Präsidenten gewählt. Und dieser bauten, den Verein zu einer Unternehmer-Organisation aus mit den Schwerpunkten «Technik», «Berufsbildung» und «Marketing».

Dank Silvan Schaller, dem leider zu früh verstorbenen Ehrenpräsidenten des SVK, konnte der Verein in unternehmerische Bereiche gelenkt werden und man begann sich intensiv mit den Wünschen und Problemen der Branche auseinanderzusetzen und Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Es wurde mit Erfolg dafür gesorgt, dass die Gesetzes- und Verordnungsflut unternehmerischen Freiraum offenlässt. Und das war längst nötig.

«Auch vor 10 Jahren wurden Fachzeitschriften hauptsächlich durch Inserate finanziert.»

Die eigene Zeitschrift

Marc Stampfler war Nachfolger von Präsident Silvan Schaller. Verkaufen und Marketing ist Teil seines Wirkungsbereichs. Er motivierte im Vorstand in diese Richtung mehr zu tun und nahm die Idee einer eigenen Fachzeitschrift begeistert auf. Für die Umsetzung benötigte man unter anderem auch eine Druckerei und in dieser entstand der Name für das brandneue Fachmagazin. Paul Weller, der Gesprächspartner von Daniel Sommer, wollte dem neuen Dossier einen Namen geben und nannte spontan «FRISCALDO».

«Frischer Wind für den SVK. Dazu gehört auch ein eigenes Fachmagazin.»

Eine eigene Branchenzeitschrift ist eine echt gute Sache und findet in der Regel rasch Aufnahme. Allein mit Begeisterung und verkauften Abonnenten ist es nicht getan, denn schon damals wurden Zeitschriften hauptsächlich durch Inserate finanziert. Potentielle Firmen mussten zum Schalten von Inseraten motiviert werden, um die notwendigen Mittel zu beschaffen. Heute bestehen ausgezeichnete Kontakte zu Fachgrosshändlern in der Schweiz und Herstellern in Europa, welche die Existenz von «FRISCALDO» gewährleisten

Während der ersten fünf Jahren leitete Daniel Sommer als Chefredaktor die Geschicke, seit anfangs 2013 ist Andreas Widmer für «FRISCALDO» verantwortlich. Vor drei Jahren wurden «FRISCALDO» zusammen mit der Schwesternzeitschrift «planer + installateur» an die NZZ Fachmedien AG verkauft und stehen auf einer gesunden und soliden Basis.

In der Retrospektive

10 Jahre sind eine lange Zeit, auch wenn man das Gefühl hat, es sei erst gestern gewesen. Blättern wir doch mal in der ersten Ausgabe des «FRISCALDO» und lesen nach, was damals die Branche bewegte.

«Sicher über Kämme und Klippen. Eine Seilschaft mit «FRISCALDO» macht sicher und lohnt sich». Diese vielversprechenden Lettern standen damals auf der Titelseite, unter dem Bild einer Seilschaft beim Überqueren eines Bergkamms.

«Alles schon dagewesen?», fragte sich damals Daniel Sommer im Editorial. Im Dezember 2007 trafen sich Tausende von Fachleuten aus 180 Staaten, begleitet von 1800 Journalisten auf Bali, um über Möglichkeiten der Eindämmung der klimatischen Veränderungen zu diskutieren. Der Klimagipfel produzierte schätzungsweise 15000 Tonnen Treibhausgase. Ein Resultat aus diesen «Gipfeln» hat der Branche sicher die F-Gase-Verordnung gebracht. «Denn eine Einschränkung von 17 Kältemitteln kann zusätzliche Erderwärmung von 0,5 Grad verhindern», wusste das Bundesministerium von Umwelt und Naturschutz. 

«Der SVK hat viel geleistet …

… aber nicht alle haben das realisiert», schrieb Mark Stampfler. Deshalb wollen wir künftig der Öffentlichkeitsarbeit mehr Gewicht beimessen, eine Marketingkommission beauftragen, Neuerungen in geeigneter Art zu kommunizieren und mit dem Fachorgan «FRISCALDO» sowohl die Branche als auch das Umfeld umfassend über Entwicklungen in den wichtigen und zentralen Bereichen «Industriekälte», «Gewerbekälte», «Klima-Kälte» sowie «Wärmepumpen» transparent informieren. Die Aufmachung bietet dem SVK, den Firmen, Partnerorganisationen, Behörden usw. die perfekte Plattform für einen informativen, eindrucksvollen Auftritt.

Wärmepumpen-Info-Zug

Stiebel Eltron war mit der energieeffizienten Heiztechnik auf Deutsch-land-Tournee. Interessier-te konnten zusteigen und sich umfassend informieren, wie sich in der Umwelt gespeicherte Sonnenenergie als Wärmequelle zum Heizen und zur Warmwasserbereitung erschliessen lässt. Auf über 200 Quadratmetern Zugfläche hörten die Besucher Erfahrungsberichte aus der Praxis, interessante Vorträge, spannende Filme und konnten Fachgespräche mit Wärmepumpen-Experten führen. Heute weiss man, dass es absolut richtig war, auf den Wärmepumpenzug aufzuspringen. Und dieser Zug ist auch noch lange nicht abgefahren.

Geballte Kraft

Walter Meier verkündete in «FRISCALDO» 1 die Gesamtlösung. Produkte, Beratung und Service für Heizen, Lüften, Kühlen, Befeuchten und Entfeuchten aus einer Hand. Dafür steht die neue Marke Walter Meier. «Dank geballter Kraft noch stärker am Markt auftreten», lautete die Zielsetzung. Spätestens seit November 2017 weiss man, was wirklich geballte Kraft bedeutet. Aus Walter Meier und Tobler Haustechnik wurde der Branchenriese Meier Tobler.

CO2 als Kältemittel

In «FRISCALDO» 1 wurde auch noch über CO2 als Kältemittel-Variante geschrieben. Doch lesen Sie selbst:

«Dieses Kältemittel hat eine lange Tradition in der Kältetechnik. Bereits im vorletzten Jahrhundert kam es zur Anwendung, wurde später aber durch die Sicherheitskältemittel weitgehend verdrängt. Dank seiner Umweltverträglichkeit, dem Mangel an Ozonabbaupotential und einem vernachlässigbaren direkten Treibhauseffekt (GWP = 1) wird es heute wieder vermehrt eingesetzt.» 

CO2 hat gute Eigenschaften, besonders bei tiefen Temperaturen, ist aber kein Ersatz für andere bewährte Kältemittel, wie NH3 oder R404A. Die meisten bis jetzt gebauten industriellen und gewerblichen Anlagen sind Hybridanlagen mit CO2 im TK-Bereich, also im unterkritischen Betrieb, und NH3 oder R134a im NK-Bereich, die sich sehr gut bewähren.

Die bereits im Betrieb stehenden überkritischen CO2-Anlagen müssen sich im Dauerbetrieb noch bewähren. In vielerlei Hinsicht ist CO2 ein einfach zu beherrschendes Kältemittel, aber es verfügt auch über einige ungewöhnliche und unbedingt zu beachtende Charakteristika im Vergleich zu anderen Kältemitteln. Sind diese Unterschiede bekannt und werden sie berücksichtigt sowie die Vorsichtsmassnahmen eingehalten, steht einem einwandfreien Betrieb nichts mehr im Wege.

Chance der Fachpresse

Kollege Martin Stadelmann wurde zum Thema Fachpresse gefragt. «Der Stellenwert der Fachpresse, der sogenannten ‹Wissenszeitschriften› nimmt zu, auch in Zukunft», erläuterte Stadelmann, damals Präsident des Verbands Schweizer Fachjournalisten SFJ. «Fach- und Wirtschaftsthemen finden laut Untersuchungen im Fernsehen immer seltener statt. Auch in der Tagespresse werden Fachthemen zunehmend ausgedünnt oder durch PR-Beilagen ersetzt. Die Zeitungen, welche noch eine oder mehrere Seiten zum Thema ‹Technik und Wirtschaft› oder ähnlich haben, können Sie heute in der Schweiz an einer Hand abzählen. Und hier liegt die Chance der Fachpresse!». 

«Ein guter Artikel muss immer zuerst geschrieben werden, egal ob er gedruckt oder im Internet aufgeschaltet wird.»

Lebensfreude

Die Klimaveränderung führt zum Untergang der Gesellschaft, wird gesagt. An Begründungen fehlt es nicht: Autos, Ölheizungen, Ozonkiller, CO2-Ausstoss usw. erwähnte Daniel Sommer am Schluss seines Editorials. Wir wollen nichts verniedlichen. Umweltschutz, Energiesparen, sind nötig, sinnvoll und wichtig für unsere Zukunft. Die Kälte produziert zu viel ungenutzte Wärme! Dennoch scheint mir, dass wir die Entwicklungen der Natur etwas gelassener nehmen sollten. Vielen wäre es wohler. Manche würden wohlüberlegter handeln. Und es spricht nichts dagegen, Lebensfreude zu leben!

Lebensfreude wünschen wir allen Lesern. Mit Lebensfreude werden wir auch die nächsten 10 Jahre von «FRISCALDO» in Angriff nehmen und sind jetzt schon gespannt darauf, was sich alles verändern wird.