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Industriekälte • Gewerbekälte • Klima-Kälte • Wärmepumpe

An einem grossen Anlass mit aufwendigem Unterhaltungsprogramm und vielen Ausstellungsständen in der Bernexpo haben Walter Meier und Tobler ihren neuen, gemeinsamen Firmenauftritt vorgestellt: als Meier Tobler will das neue Unternehmen die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern weiter verstärken und in die Technologien der Zukunft investieren. Basis des Unternehmens sollen die regionale Verankerung und das umfassende Haustechnik-Sortiment bilden.

Ab dem 1. Januar 2018 werden Walter Meier und Tobler gemeinsam unter dem Namen Meier Tobler auftreten. «Wir haben uns ganz bewusst gegen einen Kunstnamen entschieden», sagte Verwaltungsratspräsident Silvan G.-R. Meier am aufwendig inszenierten Festanlass mit grossem Unterhaltungs- und Ausstellungsprogramm an der Bernexpo. «Wir wollen bodenständig bleiben. Ausserden sieht ‹Meier Tobler› als Schriftzug sehr schön aus.»

Unter dem Motto «Einfach Haustechnik» will Meier Tobler seine Marktstellung weiter ausbauen. Silvan G.-R. Meier: «Der Zusammenschluss erfolgt im Zeichen der Beständigkeit. Aus beiden Unternehmen wollen wir das Beste in die Zukunft überführen. Der neue Auftritt vereint die beiden jahrzehntealten Firmennamen und die typischen Elemente der visuellen Identität beider Firmen zu einem neuen, harmonischen Ganzen. Mit unseren Firmenfarben Hellblau und Rot wollen wir kreative Räume schaffen.»

Marktleader dank gegenseitiger Ergänzung

Das neue Unternehmen will Handels- und Servicekompetenz zu einem neuen Ganzen bündeln. Als Anbieter von Systemlösungen
für die Bereiche Heizen und Kühlen von Gebäuden wird das Unternehmen bestens positioniert sein. Vom Einfamilienhaus bis zum komplexen Gebäude, ob alternative Technologien oder konventionelle Heizungsanlagen – Meier Tobler kann für alle Bereiche eine energetisch optimale Lösung anbieten.

«Als technischer Grosshändler verfügen wir nun über das dichteste Filialnetz und das grösste Sortiment der HLKS-Branche», so CEO Martin Kaufmann. «Das ist eine super Basis. Im E-Commerce rangieren wir branchenübergreifend unter den zehn grössten Anbietern der Schweiz.» Im Service werden künftig über 400 Servicetechniker für einen funktionierenden Anlagenpark sorgen.

Leistungsbündelung und Digitalisierung im Fokus

Meier Tobler zeigt sich bereit, die Herausforderungen der Zukunft anzupacken: das Zusammenwachsen der Haustechnik, der digitale Wandel (Smart Home) und der gesellschaftliche Anspruch auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. In diesen Herausforderungen sieht Kaufmann grosse Chancen: «Wir setzen auf drei Standbeine: im Bereich der Systemlandschaft fördern wir Remote-Anwendungen
wie Smart-Guard, die Fernwartungslösung für Wärmepumpen, wir stärken zweitens unseren E-Shop, der unseren Kunden grösstmögliche Effizienz und Flexibilität bieten soll, und drittens werden wir weiter intensiv die Harmonisierung der Datenbasis der technischen Dokumentation vorantreiben.»

Regionale Verankerung an 85 Standorten

Mit dem Zusammenschluss werden die bisherigen Standorte aufeinander abgestimmt. Wie Martin Kaufmann betont, stand die umfassende regionale Abdeckung im Vordergrund: «Die geografische Nähe zu unseren Kunden und Partnern ist uns sehr wichtig. 50 Marchés als Abholshop für die Installateure und 35 Service-Stützpunkte in der ganzen Schweiz garantieren diese Nähe.»

Administrativer Hauptsitz ist ab 2018 Schwerzenbach ZH. Der heutige Tobler-Standort Urdorf ZH bleibt als Vertriebssitz weiterbestehen. Die beiden Logistik-Center Nebikon LU und Däniken SO sollen solange bestehen bleiben, bis ein gemeinsamer Standort
realisiert werden kann.

Neue rechtliche Struktur

Im Zusammenhang mit dem neuen gemeinsamen Auftritt und der laufenden Integration wird die Walter Meier (Klima Schweiz) AG per 1. Januar 2018 in Meier Tobler AG umbenannt und im Frühling 2018 mit der Tobler Haustechnik AG fusioniert. Zudem soll die Walter Meier AG in Meier Tobler Group AG umbenannt werden und den Sitz nach Nebikon LU verlegen.

Weiterhin schwieriges Marktumfeld

Gemäss Kaufmann ist der Sanierungsmarkt im Bereich Heizung nach wie vor unter Druck und eine Stabilisierung lässt auf sich warten: «Wir sind noch nicht dort, wo wir gern sein möchten, es ist noch zu wenig Volumen da, und der Gesamtmarkt ist immer noch rückläufig. Die Verunsicherung am Markt – MuKEn 2014 – ist deutlich zu spüren.»

Aus diesen Gründen erwartet Walter Meier für das Geschäftsjahr 2017 einen Umsatzrückgang von rund 2% und einen im Vergleich zum Vorjahr tieferen EBITDA. Der Konzerngewinn wird wegen den Integrationsaufwendungen voraussichtlich leicht negativ ausfallen. «Auf der Kostenseite sind die geplanten Synergien aber auf Kurs», so Kaufmann. «Mit einer zeitlichen Verzögerung sollte das mittelfristige Ertragsziel auf Stufe EBITDA im Umfang von 60 Mio. Franken weiterhin erreicht werden können.»

Rauschendes Fest

Der grosse Festanlass «Rock the Boiler» an der Bernexpo mit seinem grossen Unterhaltungs- und Ausstellungsprogramm dauerte bis nach Mitternacht. Die über 6000 geladenen Gäste bekamen Showgrössen wie Beatrice Egli, Bligg und Stefanie Heinzmann sowie ein reiches kulinarisches Programm geboten. Mit zahlreichen Bussen wurde das Publikum wieder nach Hause gebracht.

 

Weitere Informationen:
www.meiertobler.ch