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Einzige Fachzeitschrift für Industrie-, Gewerbe-, Klimakälte und Wärmepumpen

Immer dann, wenn eine Aufgabenstellung den Einsatz eines Verbundsystems erfordert, lohnt es sich, Experten hinzuzuziehen. Mit seinem Geschäftsbereich [CF] Systems ist Fischer Kälte-Klima der innovative, leistungsfähige und zuverlässige Partner, wenn es um Verbundsysteme geht.

Mit Tausenden realisierter Projekte verfügt das Team von Fischer Kälte-Klima über langjährige Erfahrung, umfangreiches Know-how und beste Referenzen. Die Bandbreite der dabei eingesetzten Kältemittel und Technologieansätze erstreckt sich von kleinen und mittleren Systemen für Halogenkohlenwasserstoffe und Kohlenwasserstoffe über CO2 bis hin zu Ammoniak-Systemen im Megawatt-Leistungsbereich.

Das «Alles aus einer Hand»-Konzept

Das Fischer-«Alles aus einer Hand»-Konzept bietet dabei einen hohen Zusatznutzen, klare Schnittstellen und eine übersichtliche Abwicklung. Denn der Fischer-Leistungsumfang erstreckt sich oftmals nicht nur auf die Verbundkälteanlage selbst, sondern auf ein komplettes System inklusive Schaltschrank und Steuerungstechnik.

Verantwortlich für diesen Systemgedanken ist das Fischer-Team für Steuer- und Regeltechnik. Bereits in der Konzeptionsphase entwickelt dieses Team in enger Zusammenarbeit mit den Kälteingenieuren individuelle Lösungen für individuelle Aufgabenstellungen. Diese reichen von einer konventionellen Anlagensteuerung über kommunikationsfähige Mess- und Regellösungen bis hin zu umfassenden IT-Lösungen zur Verwaltung von Anlagen mittels Datenfernüberwachung. Ergänzend profitieren Fischer-Systemtechnikkunden vom umfangreichen Fachgrosshandels-Programm und komplettieren ihre Projekte mit passenden Verdampfern, Verflüssigern und entsprechender Montagetechnik. Alles inklusive der Fischer-«Just in time»-Logistik.

Erfahrung seit 1990

Betriebsfertige, im eigenen Haus geplante und gefertigte Verbundkältesysteme sind bereits seit den 1990er-Jahren fester Bestandteil im Fischer-Leistungsportfolio. In jedem neuen Projekt steckt heute das Know-how aus fast dreissig Jahren Erfahrung im Verbundanlagenbau – das schafft Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Natürlich. Sicher. Effizient.

Die Frage nach dem perfekten Kältemittel ist so alt wie die Geschichte der Kältetechnik selbst. Neben den technischen Faktoren wie Druck- und Temperaturlage, Ölmischungsverhalten und Prozesseffizienz gewannen in den vergangenen Jahrzehnten aber vor allem Umweltaspekte bei der Beurteilung und Auswahl des Kältemittels für ein System zunehmend an Bedeutung.

Zuletzt gelangten Kältemittel in den 1980er-Jahren massiv in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung, als erwiesen wurde, dass chlorierte Kohlenwasserstoffe (FCKW) im Wesentlichen für den Ozonabbau in der Erdatmosphäre verantwortlich sind und den Treibhauseffekt verstärken. Ihr Einsatz in Neugeräten wurde daher auf Grundlage der FCKW-Halon-Verbotsverordnung verboten. Daraufhin wurden die chlorierten Kohlenwasserstoffe (FCKW, HFCKW) in den 1990er-Jahren durch eine Vielzahl fluorierter Kohlenwasserstoffe (FKW, HFKW) ersetzt. Diese lediglich mit Fluor halogenierten Kohlenwasserstoffe besitzen kein Ozonabbaupotenzial, dafür aber ein sogenanntes Treibhauspotenzial (GWP = Global Warming Potential) in unterschiedlicher Ausprägung. Dieses Treibhauspotenzial stellt heute die umweltpolitische Motivation für eine Einschränkung des Einsatzes von HFKW dar.

Verschärfung der F-Gase-Verordnung

Im Jahr 2006 wurde politisch – mit dem Ziel einer Minimierung der Emission durch Leckagen – zunächst mit der sogenannten F-Gase-Verordnung der Umgang mit Fluorkohlenwasserstoffen geregelt. Derzeit wird an einer Überarbeitung und Verschärfung dieser F-Gase-Verordnung gearbeitet, die zwischenzeitlich ein Verbot der Kältemittel mit einem GWP von mehr als 2 500, wie R404A, vorsieht. Langfristig scheint sogar ein Verbot aller F-Gase, zunächst in Neuanlagen, dann auch im Service, wahrscheinlich. Auch wenn diese neue F-Gase-Verordnung bisher nur Einschränkungen mit sich bringt, so lässt sich bereits daraus schliessen, dass es auf europäischer Ebene in absehbarer Zeit zu einem massiv erschwerten und verteuerten Einsatz von F-Gasen kommen wird, gefolgt von einem vollständigen Verbot. Um für Kälteanlagen langfristig Investitionssicherheit zu gewährleisten, stellt sich daher bereits jetzt verstärkt die Frage des Einsatzes natürlicher Kältemittel, deren Zulassung zur Verwendung zumindest aus heutiger Sicht unabhängig von der umweltpolitischen Gesetzgebung auf Dauer gesichert scheint. Fischer Kälte-Klima ist ein starker Partner, wenn es um Systeme für die natürlichen Kältemittel Ammoniak, Propan und allen voran CO2 geht. Von der ersten Projektkonzeption bis hin zur Inbetriebnahme unterstützen die Experten von Fischer Kälte-Klima mit ihrem Know-how.

Projekt-Konzeption

Erfahrene Techniker in den sechs «Fischer Kälte-Klima»-Niederlassungen in der Schweiz sind die ersten Ansprechpartner für Projekte. Bereits in der Konzeptionsphase haben die Ansprechpartner Zugriff auf weitere Spezialisten für natürliche Kältemittel. Auf die Kälteingenieure in der «Fischer Kälte-Klima»-Firmenzentrale am Standort Stuttgart in Deutschland, wo «[CF] Systems»-Verbundsysteme gefertigt werden. Dort sitzen auch die Experten im Bereich Steuer- und Regeltechnik, die den Ansprechpartnern in den Niederlassungen ebenfalls bereits in der Konzeptionsphase beratend zur Seite stehen.

Design

Die Konstruktion der «[CF] Systems»-Kälte- und Klimasysteme erfolgt im 3-D-CAD-System. Dabei ist das umfangreiche «Fischer Kälte-Klima»-Komponentenprogramm, des führenden Herstellers, die Basis für alle Systeme.

Produktion

Qualifizierte Fachkräfte bauen Ihr System unter industriellen Fertigungsbedingungen nach höchsten Qualitätsstandards am Standort Stuttgart in Deutschland. Massiv geschweisste Stahlrahmen bilden die Basis aller «[CF] Systems»-Anlagen – für ein Höchstmass an Stabilität und Flexibilität. Der Rohrleitungsbau erfolgt in der Regel in Edelstahl für höchste Stabilität und Abrissfestigkeit. Eine hochwertige, von eigenen Fachleuten ausgeführte Isolierung mit Arma-cell-Armaflex verbessert zudem die Effizienz des Systems und verhindert zuverlässig die Tauwasserbildung. Auf Wunsch übernimmt Fischer Kälte-Klima den Schaltschrankbau und die Voreinstellung sämtlicher Regler. Vor der anschlussfertigen «Just in time»-Auslieferung, direkt auf die Baustelle oder über eine der Niederlassungen, komplettieren umfangreiche Systemtests die Qualitätssicherung.

Aftersales-Service

Nach der Auslieferung ist vor dem Einsatz. Und auch hier bieten [CF] Systems den Full Service. Umfangreiche Dokumentationen zu allen eingesetzten Komponenten, eine Betriebsanleitung zum System sowie PED-Dokumente sind im «Lieferumfang» enthalten. Für den Service garantiert der Fachgrosshandel Fischer Kälte-Klima eine hohe Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Zubehör.

Made in Switzerland – [CF] Swiss Standard

Neben dem Produktionsstandort in Deutschland fertigt Fischer Kälte-Klima auch Verbundsysteme «Made in Switzerland!» an. An den ISO-9001-zertifizierten Standorten Altendorf und Birsfelden werden massgeschneiderte kundenspezifische Anlagen auf höchstem Qualitätsniveau hergestellt. Dabei kommen hochwertige Komponenten wie WAEKA-Sammler aus dem Fischer-Handelsprogramm zum Einsatz. Auf Basis dieser Komponenten fertigt Fischer Kälte-Klima kompakte Verbundkältesysteme und Sammleraggregate sowie wassergekühlte Verflüssigungssätze. Alle «[CF] Swiss Standard»-Systeme erfüllen die schweizerische Druckgeräterichtlinie und werden mit der entsprechenden Dokumentation ausgeliefert.

Gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft

Seit über dreissig Jahren befindet sich der Stammsitz der Christof Fischer GmbH samt Produktion der «[CF] Systems»-Kälte-Klima-Systeme im Stuttgarter Stadtteil Untertürkheim. Vor dem Hintergrund weiteren Wachstums im Bereich [CF] Systems werden derzeit in Kernen-Rommelshausen auf 25 000 m2 Fläche eine neue Produktionshalle sowie die Firmenzentrale gebaut. Mit rund 4 000 m2 Bürofläche, 7 500 m2 Produktionsfläche und modernster Infrastruktur entsteht bis zum Frühjahr 2020 ein Neubau, der ideale Produktionsbedingungen ermöglicht und Platz schafft für das Wachstum von morgen.

Dass bei der Konzeption der Gebäudetechnik, neben dem Einsatz regenerativer Energien, der Klimatisierung besonderes Augenmerk geschenkt wurde, versteht sich von selbst. So wird im «Fischer Kälte-Klima»-Neubau ein hocheffizientes «[CF] Systems»-NH3-System für gleichermassen angenehme Temperaturen im Sommer wie im Winter sorgen.